Zwischen Weihnachten und Silvester genießen viele Menschen ein paar entspannte Tage im Kreise ihrer Familien. Leider ist das nicht allen gleichermaßen vergönnt, denn diejenigen, die auf der Straße leben, haben meist wenig Zeit, sich mit Feiertagen zu beschäftigen: sie kämpfen jeden Tag ums Überleben. Grund genug für uns, die ruhige Zeit zwischen eben jenen Feiertagen zu nutzen, um genau diesen armen Menschen etwas Hoffnung und Freude zu schenken. So geschehen am 29.12.2024 in München.

Pünktlich um 11:30 Uhr treffen wir, das sind Pascal, Andrea, Diana und Michi, uns am Hauptbahnhof. Schnell sind zwei Bollerwagen mit viel wärmender Kleidung, heißen Getränken, Terrinen und Duschgel gepackt und wir können uns auf unsere Tour machen.

Im Vergleich zum November ist weder am Stachus noch in der Sonnenstraße oder am Marienplatz eine bedürftige Person zu finden. Erst am Sendlinger Tor, in einem kleinen Park, können wir gut ein Dutzend junge Bedürftige mit unseren Gaben wie heißen Getränken, Suppen, Decken, Mützen oder Handschuhen eine Riesenfreude machen. Ansonsten treffen wir auch auf unserem weiteren Weg kaum Bedürftige an.

Auf dem Rückweg zum Bahnhof hat Pascal noch die Idee, in der alten Bahnhofshalle vorbeizuschauen. Gesagt, getan – zum Glück! Denn hier treffen wir zehn Personen an, die ihr Dasein in ihren Schlafsäcken fristen. Mit großer Begeisterung wird hier unsere Unterstützung gerne angenommen. Nach gut zweieinhalb Stunden beenden wir unseren Einsatz und kehren im Augustiner ein, um das Erlebte Revue passieren zu lassen und neue Taten zu planen, denn eines ist sicher: München, wir ham noch lange nicht genug!

Wenn auch Du Lust hast, eine solche Aktion zu unterstützen oder sogar selbst zu planen und durchzuführen, melde Dich unter https://mein.bosc.de an.